Pressemitteilung „Bürger für Glückstadt“: „Bahnübergang Tegelgrund <-> Glückstadt Nord endlich realisieren“

 in der Kategorie Aktuell

In der Sitzung des Glückstädter Bauausschusses am 22.01.2018 führte die Glückstädter Verwaltung namentlich Bauamtsleiter Dr. Busch zum Antrag der BFG „Bahnquerung Tegelgrund – Glückstadt-Nord“ aus: „Für einen höhengleichen Bahnübergang wäre eine Kreuzungsvereinbarung mit der DB Netz AG zu schließen. Die DB Netz AG lehnt einen solchen jedoch ab und damit den Abschluss einer Kreuzungsvereinbarung. Die schriftliche Mitteilung folgt.“ Nun ist die Antwort der DB Netz AG eingetroffen und öffentlich unter https://www.glueckstadt.de/ratsinformationssystem/vo020.asp?VOLFDNR=1619 für jedermann einsehbar. Kernaussage: „Wir bitten Sie daher, unter dem Aspekt von Sicherheit und Abwicklung der Verkehre, Alternativen wie z. Bsp. Ausführung als Brückenbauwerk in ihren weiteren Planungsüberlegungen aufzunehmen.“ Und weiter: „Die von Ihnen angestrebte zusätzliche Querungsmöglichkeit ist auch für uns nachvollziehbar.“

Dazu BFG Bauausschussmitglied Jürgen Albers:“ Mit so einem „NEIN“ können wir nun wirklich gut leben, wir werden lediglich gebeten, auf den Bahnübergang zu verzichten. Die DB-Netz AG führt an, dass eine höhengleiche Querung als „störanfällige Anlage“ zu Unpünktlichkeit und somit zu Kundenunzufriedenheit führt. Diese Argumentation darf man getrost als Eigentor werten. Die derzeitige Kundenunzufriedenheit durch Unpünktlichkeit auf der Strecke kann eigentlich gar nicht weiter gesteigert werden. Fragen Sie die leidgeprüften Glückstädter Pendlerinnen und Pendler. Formal steht also einer Kreuzungsvereinbarung mit der DB Netz AG nichts mehr im Wege.“

Der Fraktionsvorsitzende der BFG Dr. Siegfried Hansen ergänzt: „Eine überschlägige, grobe Kostenermittlung der BFG für einen höhengleichen Bahnübergang im Vergleich zu einer Brücke oder einem Tunnel ergibt ein Einsparpotential von circa 70 Prozent. Worauf warten wir eigentlich noch? Muss erst ein Mensch zu Schaden kommen? Die tägliche Nutzung der beiden permanenten illegalen wilden Übergänge – quasi zwei erkennbare Trampelpfade zwischen Tegelgrund und Nord – ist offensichtlich. Zudem ist den Glückstädter Bürgerinnen und Bürgern bereits im Jahr 2003 die Schaffung einer Querung versprochen worden. Dieses Versprechen gilt es jetzt endlich einzulösen. Die aus dem Schreiben der DB Netz AG resultierenden umfangreichen Prüfungen müssen vom neuen Sanierungsträger für Glückstadt Nord, der BIG-Städtebau, vorgenommen werden. Die BFG fordert die BIG auf, damit so schnell wie möglich zu beginnen.“

Ähnliche Beiträge

Start typing and press Enter to search

Das WahlprogrammRathaus Glückstadt